Gewappnet gegen
Cyber-Angriffe
Für ein sicheres Netzwerk
Alexander Schibalsky benötigt einen großen Schreibtisch, allein für die Technik. Fünf Bildschirme, eine externe Kamera, zwei Leuchten – hier ist alles bereit für den nächsten Call. Seine Aufgabe: Die IT-Netzwerke seiner Kunden sicher machen. Wäre er Arzt, könnte man sagen, es geht um Vorsorge. Schibalsky ist technischer Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Network Assistance. Die Kunden sind Unternehmen aus Berlin und Umgebung, die im Alltag auf eine funktionierende IT angewiesen sind, aber dafür keine eigene Abteilung haben. Schibalsky schützt sie vor Datenverlust, kaputten Festplatten, Hackerangriffen, Trojanern.
Zwischen zehn und 200 Mitarbeitern haben die Kunden von Network Assistance – Bildungseinrichtungen und Kita-Träger, Hausverwaltungen und Architekten, Industrieunternehmen, Handwerker und Ingenieurbüros. Firmen dieser Größe schieben die Sicherheit ihres IT-Netzwerks oft erst einmal auf die lange Bank. Doch das ist keine gute Strategie. „Wenn nach einem Trojanerangriff alle Rechner eines Unternehmens lahmgelegt sind, können Sie nichts mehr machen. Nichtmal Rechnungen bezahlen“, sagt Schibalsky. Im schlimmsten Fall kann das die Insolvenz bedeuten. Doch so weit soll es ja nicht kommen.
Alexander Schibalsky gehört zu den IT-Experten, die schon in der Jugend computerbegeistert waren. 286er, Modems und langsames Internet – damit ist er praktisch aufgewachsen.
Er lernte Programmiersprachen, nahm mit 14 an LAN-Partys teil, bei denen man erst einmal das Netzwerk zum Laufen bringen musste. Es war früh klar, dass seine berufliche Zukunft mit Computern zu tun haben würde.
Kriminelle nutzen KI - Netzwerke benötigen mehr Schutz
„Natürlich kann in der IT immer etwas passieren. Aber unsere Aufgabe ist es, Stabilität zu schaffen – damit Technik einfach funktioniert und unsere Kunden sich auf ihr Geschäft konzentrieren können!“
Alexander Schibalsky
„Natürlich kann in der IT immer etwas passieren. Aber unsere Aufgabe ist es, Stabilität zu schaffen – damit Technik einfach funktioniert und unsere Kunden sich auf ihr Geschäft konzentrieren können“, sagt Schibalsky. Wenn er und seine Techniker zum ersten Mal bei einem neuen Kunden vorbeischauen, verschaffen sie sich zunächst einen Überblick. Wie viele PCs hat der Kunde überhaupt? Wie alt sind die? Ist die Software aktuell? Werden Backups automatisch erstellt? Gemeinsam besprechen sie, was der Kunden überhaupt braucht in der nächsten Zeit.
In den vergangenen fünf Jahren hat Schibalsky beobachtet, wie die Cyberkriminalität sich explosionsartig weiterentwickelt. „Kriminelle müssen heute nicht einmal mehr programmieren können, sie bauen sich ihre Trojaner mit KI-Unterstützung“, sagt er. Damit brauchen IT-Netzwerke auch mehr und anderen Schutz als früher: „Firewalls und eine Virenschutz-Software reichen nicht mehr aus. Wenn Sie sich einen Trojaner einhandeln, steht die Tür zu Ihrem Netzwerk weit offen.“
Firmensitz auf Eiswerder - IT-Standort im Grünen
Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration schloss Schibalsky vorzeitig ab. Dass der Betrieb keine Azubis übernahm, war für Schibalsky der Anstoß, sich selbstständig zu machen. Bald klingelte das Telefon so oft, dass er gar nicht immer rangehen konnte. Einem Freund, dem das unbeantwortete Dauerklingeln schon aufgefallen war, erklärte er: „Da ruft bestimmt ein neuer Kunde an, und ich habe keine Kapazitäten mehr.“ In dem Moment reifte der Beschluss, zum Gründer zu werden. Heute beschäftigt Network Assistance fünf Mitarbeiter.




In den ersten Jahren hatte Network Assistance seine Räume noch am Askanierring. Als die vor rund zehn Jahren gekündigt wurden, suchte Schibalsky lange nach einem neuen Standort – und fand ihn auf den letzten Drücker, als er auf Eiswerder unterwegs war. Vom Auto aus entdeckte er an einem Altbau aus dem 19. Jahrhundert einen Aushang. Zwei Räume in der ehemaligen Pionierunterkunft waren frei – ein Glücksfall. Seitdem fährt Schibalsky jeden Morgen über die Brücke auf die Havelinsel, nicht weit von der Spandauer Altstadt, und genießt die ruhige Lage. Von jedem Bürofenster aus schauen er uns seine Mitarbeiter ins Grüne.
Laptop gestohlen - Am nächsten Tag wieder arbeitsfähig
Der Architekt Paul Kahlfeldt vertraut seit acht Jahren der Expertise von Network Assistance. Er ist ein typischer Kunde: „Unser Berufszweig ist heute darauf angewiesen, elektronisch zu arbeiten. Bauanträge können Sie gar nicht mehr einreichen, wenn sie gezeichnet sind. Sie werden nur noch in digitaler Form akzeptiert“ sagt Kahlfeldt. 15 Mitarbeiter hat das Unternehmen, auf den Rechnern liegen hochsensible Daten wie Baupläne und Ausschreibungsunterlagen. „Es ist wichtig, dass es keinen Zugriff für Dritte gibt“, sagt Kahlfeldt.
Das Architekturbüro baut Kraftwerke, technische Infrastruktur, auch Einfamilienhäuser. Es wäre ein Worst Case, wenn Hacker in das System eindringen und die Rechner lahmlegen. „Wir sind innerhalb einer Woche tot, wenn die Rechner nicht gehen“, sagt Kahlfeldt. Ihm ist nicht nur der Schutz gegen Angriffe von außen wichtig, auch die Datensicherung. Einmal wurde ihm auf einer Baustelle der Laptop aus dem Auto gestohlen. „Am nächsten Tag hatte ich alles wieder auf einen neuen Rechner aufgespielt“, sagt Kahlfeldt.
Das Architekturbüro baut Kraftwerke, technische Infrastruktur, auch Einfamilienhäuser. Es wäre ein Worst Case, wenn Hacker in das System eindringen und die Rechner lahmlegen. „Wir sind innerhalb einer Woche tot, wenn die Rechner nicht gehen“, sagt Kahlfeldt. Ihm ist nicht nur der Schutz gegen Angriffe von außen wichtig, auch die Datensicherung. Einmal wurde ihm auf einer Baustelle der Laptop aus dem Auto gestohlen. „Am nächsten Tag hatte ich alles wieder auf einen neuen Rechner aufgespielt“, sagt Kahlfeldt.

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Produziert von Tagesspiegel IMPACT für Network Assistance GmbH
Foto: Nadja Bossmann, Network Assistance GmbH, Architekturbüro Paul Kahlfeldt
Produktion: Alexander Matt
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